Für was es sich lohnt zu streiten

Statt einer “Herrschaft” des Volkes wäre (rebloggt)

es besser die Herrschaft von Recht zu haben. Recht ist keine Mehrheitsentscheidung, und Gesetze haben mit Recht durchaus nur
noch am Rande etwas zu tun. So die Grundlage für Recht kann man auf sehr wenig zurückführen.In allererster Linie das Recht am eigenen Leben.
Ein Staat sollte nur dazu da sein diese Recht weitgehend anzuerkennen und dort jeden zumindest versuchen zu beschützen. Das geht aber grundsätzlich nun mal
in der heutigen Zeit ohne Waffen nicht. Somit ist als unser Waffen”recht” grundsätzlich ungerecht und damit korrekterweise ein Waffenunrecht.

Betrachtet man aktuell ein paar Punkte stellt man fest:
– Schulzwang gilt nur wenn es sich um normale Tage handelt. Sobald es politisch opportun ist, darf auch eine Bundeskanzlerin diese Gesetzesbrüche beklatschen.
– Die Übernahme von Schulden von einzelnen Länder durch die EU, steht in Gesetzen. Wurde/wird aber ignoriert
– Wir haben kein Geld und damit unterliegen alle staatlicher Willkür. Willkür ist mit Recht unvereinbar
– Es ist festgeschrieben, daß die EZB keine Staaten finanzieren darf. Das gilt auch nicht, denn es wurden und werden auch Staatsanleihen von der EZB aufgekauft …

Wir haben sehr viele Gesetze aber immer weniger Recht. Oder wie es Tacitius festhielt:

Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen. (Tacitus)

Weiterhin ist es Unrecht wenn ein Staat oder vielmehr ein Staatsangestellte entscheiden darf, ob jemand auf einem Markt etwas anbietet oder nicht.  Aber  auch da haben schon Weisere und Klügere festgehalten:

Dieser ganzen fanatischen Verteidigung von Planwirtschaft und Sozialismus liegt oft nichts anderes zu Grunde als das insgeheime Bewusstsein der eigenen Minderwertigkeit und Ineffizienz. Menschen, die sich ihrer Unfähigkeit im Wettbewerb bewusst sind, verachten ‚dieses kranke Konkurrenzsystem’. Wer seinen Mitmenschen nicht zu dienen in der Lage ist, will sie beherrschen. (Ludwig von Mises)

Leider ist es das offensichtliche Ziel selber  nicht mehr sich für Kunden einzusetzen sondern  was  zu klauen oder anderen vorzuschreiben was die zu tun oder lassen haben.

Wir haben auch keine Demokratie mehr sondern es handelt sich “nur”noch um eine Herrschaft von Bürokraten, und in der EU wurde das noch weiter getrieben.

Ich habe mich politisch entschieden für eine Herrschaft des Rechts zu streiten. Das solle m.E. jeder für sich auch so entscheiden. Nicht den Erpressungen, Drohungen der Bürokraten nachgeben sondern die Macht von eben diesen durch Recht zu beschränken.

Bildquelle: 623694_original_R_B_by_Susann-von-Wolffersdorff_pixelio.de_.jpg

Besitzer einer kleinen Softwarefirma. Vater von drei Kindern. Interessiert an: Lesen, Programmieren, PdV, Freiheit, Wirtschaft, Geld, SF, Fantasy, 'Österreichern', Wissenschaft Ungeeignet als: Politiker, Diplomat, Bürokrat.

2 Kommentare

  • Antworten April 7, 2019

    Friedrich Dominicus

    Da rennen Sie bei mir offene Türen ein. Ja, diese Mehrheitsentscheidungen gegen Recht sind eines der wenigen wirklichen Probleme, die wir haben…

  • Antworten April 7, 2019

    Benni

    Demokratie ist die Herrschaft des Mobs. Das ist, wenn die berühmten zwei Wölfe entscheiden, dass sie das eine Schaf zum Abendessen verspeisen wollen.

    Und genau aus diesem Grund haben sich die Gründerväter der USA ganz bewusst gegen die Demokratie entschieden. Die USA ist zu allererst eine Republik. Nur wird wahrscheinlich auch ein Gymnasiast heute kaum mehr in der Lage sein, den Unterschied zu erklären.

    Deutschland ist dagegen zuerst eine Demokratie und erst sehr viel später … und noch später …. und nich viel, viel später …. eine Republik. Und in einer solchen Demokratie tun sich dann eben mal schnell 100.000 und mehr Menschen zusammen und entscheiden, dass es ihnen nicht gefällt, dass ich Grundeigentum besitze (siehe Berlin).

    Und ja, das passiert natürlich vollkommen innerhalb der geltenden Gesetze. Soviel dazu.

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