Das darf man so nicht sagen? Doch, das darf und muss man sagen!

Als Kind bin ich in einem Land aufgewachsen, in dem es keine Redefreiheit, keine Meinungsfreiheit, eigentlich überhaupt keine Freiheit gab.
Der 9. November 1989 gilt als Schicksalstag der deutschen Geschichte. Ich glaubte, danach in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit zu leben.

Jetzt stelle ich fest, dass Meinungsfreiheit auch in Deutschland wieder der Zensur unterliegt. Man darf keine Meinung mehr haben jenseits der gesinnungsgeprüften und staatlich abgenickten, ohne dass man dafür riskiert, im besten Fall noch ignoriert, ausgegrenzt oder als rechtsextrem bezeichnet zu werden.

Politisches Engagement? Aber bitte nur LINKS!
Parteien jenseits der der linken Meinungsdiktatur darf es natürlich nicht mehr geben. Dafür werden Parteien infiltriert, nach links gerückt und Kritiker mundtot gemacht.
Wo kommen wir denn da hin. Jeder hat natürlich mit der Politik der großen Kanzlerin und ihrem abnickendem Gefolge einverstanden zu sein.

Mit Hilfe des durch die Zwangsabgaben finanzierten Staatsfunks wird alles platt gemacht, was nicht linken Ideologien entspricht. Vom Tatort bis zum KiKa – hier wird jeder auf Linie gebracht. Gehört Meinungsfreiheit bald wieder der Vergangenheit an?

Früher bin ich vom Discobesuch oder von der Party mit dem Fahrrad nach Hause gefahren oder mit Freunden zusammen im Sommer durch den Park nach Hause gelaufen.

Tanzen bis zum Morgengrauen und danach ein wenig angeheitert ein paar Kilometer zu Fuß nach Hause, und das vielleicht noch als Frau alleine durch den Park?
Völlig undenkbar heute, da muss man schon lebensmüde sein.

Heute erzieht man seine Kinder zur Selbstständigkeit, um sie dann nachts um halb zwei im Mama-Taxi nach Hause zu holen.
Und Merkel liegt im Bett und träumt von ihrem bunten Deutschland.

Ich möchte dieses Land wieder so haben, wie es einmal war.

Dass man Fenster und Türen nicht doppelt sichern muss, damit niemand einsteigt.

Dass Mädchen und Frauen wieder angstfrei nachts durch Innenstädte laufen können.

Dass Traditionen weiterhin gewahrt werden und nicht einer Willkommenskultur weichen.

Ich möchte meine Sprache weiter nutzen, wie ich sie von meinen Eltern und Großeltern gelernt habe.

Ich möchte keinen Nannystaat, der mir vorschreibt, was ich zu denken und wie ich zu leben habe!

Das darf man so nicht sagen?

Doch, dass darf und muss man sagen!
Dass die Menschen damit ein letztes Stück Freiheiten aufgeben, das wird in den Medien kaum thematisiert.

Dieses Land steht an einer historischen Schwelle.


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Karla Wagner, Jahrgang 1969, Vorstandsmitglied im Verein Liberale Zukunft Deutschland e.V. "Wer Politik macht, muss Rechenschaft von seinem Menschenbild ablegen können. Das liberale Menschenbild geht von zwei Grundkonstanten aus: Eigenverantwortung und Individualität."

4 Kommentare

  • Antworten März 15, 2018

    Lisa

    Jetzt wäre natürlich interessant zu wissen, was genau an der Aussage ihrer Meinung nach falsch ist. Hauptsache mal Nein gesagt.
    Aber ich bin ja bereit meine Aussage zu verbessern:

    2. Mädchen und Frauen können schon seit mindestens 20 Jahren nicht ohne Angst nachts nach Hause laufen. Und – kleiner Tipp – das legt Nahe, dass Unsicherheit auf dem Nachhauseweg kein jüngeres Phänomen sind.

    Ich kenne keine Frau, die nicht die Straßenseite wechselt, wenn ihr jmd entgegen kommt. (schon bevor man weiß woher der Mensch da ist)
    Ich kenne keine Frau, die nicht schneller läuft, wenn hinter ihr jmd ist.
    Ich kenne keine Frau, die nicht die Schlüssel zwischen die Finger steckt, für den Fall dass sie angegriffen wird; damit ihre Schläge mehr Schaden anrichten.
    Ich kenne keine Frau, die nicht nachts Freunde/innen anruft um sich auf dem Weg nicht so allein und ausgeliefert zu fühlen.
    Mich persönlich betrifft das seit etwas mehr als 10 Jahren. Ältere Freundinnen schon länger.

  • Antworten März 15, 2018

    Friedrich Dominicus

    „2. Mädchen und Frauen können schon seit mindestens 20 Jahren nicht ohne Angst nachts nach Hause laufen. Und – kleiner Tipp – das liegt nicht an den Flüchtlingen, sondern an den ach so tollen Biodeutschen.“

    Was offensichtlich falsch ist.

  • Antworten März 14, 2018

    Lisa

    1. „Ich möchte meine Sprache weiter nutzen, wie ich sie von meinen Eltern und Großeltern gelernt habe.“ – Wer sowas schreibt, sollte in seinem Text keine Rechtschreib- oder Grammatikfehler machen.
    2. Mädchen und Frauen können schon seit mindestens 20 Jahren nicht ohne Angst nachts nach Hause laufen. Und – kleiner Tipp – das liegt nicht an den Flüchtlingen, sondern an den ach so tollen Biodeutschen.
    3. Wenn Sie als rechtsextrem betitelt werden, sollten Sie sich vielleicht überlegen, wieso andere Menschen Sie so einschätzen.
    4. Tradition heißt bei vielen Menschen leider Stillstand – vor Allem geistig. Wie man Willkommenskultur als negativ auslegen kann, ist für mich befremdlich. Da Kultur übrigens einem ständigen Wandel unterliegt, genauso wie Sprache, werden Sie wohl zwangsläufig ausgeschlossen zurückbleiben, wenn Sie nicht lernen über den Tellerrand zu schauen.
    5. Dieses Land steht an einer historischen Schwelle. Hoffentlich an der Schwelle, traditionelle Denkmuster endlich hinter sich zu lassen.

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