Das Experiment wird gerade widerlegt

Dieses Blog (rebloggt von: https://www.q-software-solutions.de/blog/2013/07/das-experiment-wird-gerade-widerlegt/) hat sich lange Zeit nicht eindeutig gegen Neoliberalismus oder seinem Ableger Ordoliberalismus ausgesprochen. Nun der Grund lag daran, daß speziell die Linken und Sozialdemokraten so gerne darauf rumritten. Ich beschäftige mich nun inzwischen mehrere Jahre mit den Ökonomen der österreichischen Schulung (zu denen auch Hayek zählt). Was heißt nun das Neo?

Nun der klassische Liberalismus wird auch laissez-faire genannt, d.h. Einmischungen des Staates sind grundsätzlich „negativ“ belegt. Bei den Neoliberalen hat sich das geändert. Sie anerkennen die Überlegenheit der Preisfindung auf Märkten und auch dort darf/sollte der Staat nicht eingreifen (ha ha ha), es geht aber soweit das gewisse „Rahmen“bedingungen geschaffen werden sollen in deren Rahmen dann der Markt arbeiten soll. Eingriffe des Staates sind völlig in Ordnung solange Sie nicht den Markt behindern. Als Auswuchs des Neoliberalismus kann man die staatlichen Stellen gegen Kartelle etc. sehen. Und die haben im Endeffekt gar nichts gebracht, die jeweiligen Kunden nur viel gekostet.  Und der Rahmen kann nur von denen ausgefüllt werden die größer sind und denen kommen viele Vorschriften einfach entgegen. Jeder Vorschrift verteuert die Produktion, somit braucht man große Produktionskonglomerate um über die economics of scale diese Kosten auffangen zu können. Große Firmen und große Banken profitieren von den Neoliberalen am meisten, kein Wunder das Sie unser System so lieben. Sie können sich beschweren wissen aber von vornherein, Konkurrenz kommt so schnell nicht hoch…. Bestes Beispiel die Stromeerzeuger Kennen Sie neue große Mitspieler? Kennen Sie kleine Mitspieler?  Die gibt es nur auf staatlicher Seite die  dann vom Staat auch wieder protektioniert werden (die Rahmenbedingungen werden halt entsprechend „gestaltet“.)

Eigentlich müssten speziell die Linken und Sozialdemokraten Neoliberalismus lieben. Denn der Staat gibt dort die Rahmenbedingungen vor. Die Einstellung dagegen zeigt nur wie sozialistisch auch die Sozialdemokratie wirklich ist. Der Markt „muß gezähmt werden“ und es gibt halt solange Schlechtes solange es noch „unregulierten“ Markt gibt.

Ich weise dies heute hier explizit auf’s Schärfste zurück (ja ein bisschen größenwahnsinnig bin ich halt wohl doch). Wir haben kaum noch unregulierte Märkte und „freie“ Preise. Überall sind die Staaten am einschränken und eingreifen. Beispiele: Sozialleistungen (die locker über Versicherungslösungen abgedeckt werden könnten), Krankheitswesen (euphemistisch Gesundheitssystem genannt), Stromerzeugung, Gesetze wegen des „Klimawandels“, Verbot von Glühbirnen usw usf.

Der sogenannte 3. Weg fährt gerade mit Vehemenz gegen die Wand. Die Neoliberalen werden derzeit weltweit abgewatscht und die Weitsicht von von Mises und dem radikaleren Rothbard zeigen wer richtig lag/liegt.

Neoliberalismus ist der institutionelle Weg von Freiheit in den Sozialismus. Und damit lehne ich Ihn ab. Ich weiß  es nützt mir nichts, denn das Gewaltmonopol hat auch mich „entspannt“ im Griff. Nur ist es noch nicht verboten Mist auch so zu nennen. Neoliberalismus ist Mist, und zwar nicht wegen des Marktes sondern den Eingriffen, die angeblich Märkte erhalten sollen. Das ist eine Lüge. Jeder Eingriff trägt Kosten mit sich und diese Kosten sind vom Verbraucher zu tragen. Somit raubt der Staat nicht nur direkt über Steuern, sondern indirekt auch über höhere Kosten. Es ist auch die traurige Realität, daß wir mehr als die Hälfte unsere Zeit für den Staat Hand und Spanndienste leisten müssen. Ohne Bezahlung selbstverständlich. Der Staat ist ein Dieb, der uns den größten Teil unsere Lebens stiehlt.

Wie man aber sehen kann reicht das immer noch nicht. Das ist klar der Endpunkt von Sozialismus ist nun einmal der Zusammenbruch (er ist niemals völlig, da es selbst in den schlimmsten Sozialisten noch eine Art Freiheit gibt, der Staat kann Sie eben nicht 24 Stunden am Tag für sich einspannen). In der ehemaligen UDSSR waren die Datschen die „Flecken“ der Freiheit. Und die Leute konnten nicht gehindert werden dort etwas zu pflanzen und dann mit anderen zu tauschen) Es ist allgemein bekannt, daß man auch im Osten mit den richtigen Beziehungen und westlichen Zahlungsmitteln, alles bekommen konnte. Die DDR hat in den Intershops die Leute „ausgenommen“.

Neoliberalismus ist der falsche Name es müsste eigentlich Neosozialismus heißen. Denn der „gute Staat“ passt auf damit es „fair“ zugeht (ha ha ha)

Wir sehen das alles sind Chimären. Neoliberalismus kann nicht funktionieren, da er im Totalitarismus endet. Das nennt sich dann zwar nicht so sondern neubundeskanzlerisch: „Alternativlos“.

Das ist eine Lüge, die Alternativen sind bekannt, werden aber von den Interventionisten und Statisten wo es geht torpediert, und zwar auf Kosten aller. Das ist eben das Kennzeichen von Sozialismus, bestimmte Gruppen werde privilegiert (darunter unter anderem Banken). Somit ist der staatliche Eingriff alles nur nicht von Nutzen für alle Kunden, sondern ganz allein für eine kleine Elite. Für die gilt, Sekt für sie, Selters für alle anderen. Oder kurzgefasst Schmarotzer, dabei sitzen die größte Verschwender am weitesten weg. 95 % des gesamten EU-Apparates  ist eine Katastrophe…

Man kann es auch so ausdrücken: http://www.neopresse.com/gesellschaft/schlusselqualifikation-der-politischen-elite-lugen-ohne-rot-zu-werden/

Nun der Wahnsinn hat Methode, jetzt geht es munter abwärts mit der Türkei: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/07/11/der-neolibera%E2%80%8Blismus-ist-tot-erdogan-sagt-finanz-maerkten-den-kampf-an/comment-page-1/#comment-222085

Die Arroganz der Politiker wird mit jedem Tag unausstehlicher…


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Besitzer einer kleinen Softwarefirma. Vater von drei Kindern. Interessiert an: Lesen, Programmieren, PdV, Freiheit, Wirtschaft, Geld, SF, Fantasy, 'Österreichern', Wissenschaft Ungeeignet als: Politiker, Diplomat, Bürokrat.

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