Gender craps/gaps

Nur eine kleine Frage im Zusammenhang mit der „digitalen“ Revolution. An alle Frauenversteher und alle die meinen Frauen können entweder etwas besser als Männer oder aber könnten besser, wenn Männer Sie nur ließen.

Meine kleine Frage. Nennen Sie mir eine Firma aus dem IT-Bereich die

a) von Frauen führend mitbegründet wurden und die
b) durch eine Frau zu einem Weltkonzern wurde (und noch ist)

Nun mir fällt da nicht ein Beispiel ein. Könnte es vielleicht daran liegen das sich Frauen im Großen und Ganzen eher nicht für IT interessieren? Es gibt auch kein Verbot, daß Frauen IT-Berufe nicht studieren dürften –  nur wollen es die meisten Frauen nicht!

Sogar die politisch korrekte Wikipedia hält fest:

„Allen Bemühungen zum Trotz kann in Deutschland beobachtet werden, dass der Frauenanteil an der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Informatikberufen von einst 14 % im Jahr 1997 auf nunmehr 7,5 % im Jahr 2012 stetig gefallen ist.[38] „… i“

Also offensichtlich wollen es Frauen nicht. Wenn ich die krankhaften Versuche Erfolge herbei zuschreiben welchen Anteil Frauen denn hätten und wie wichtig Frauen doch wären, kann ich nur sagen WTF? Glaubt hier tatsächlich jemand diese 7,5 % der Frauen könnten Männer nicht auch noch ersetzen? Also verschonen Sie mich bitte mit „Unequality“ und „Gender Pay Gaps“. Es gibt nicht ein? Beispiel wo eine IT-Firma von Frauen gegründet und zu einem Weltkonzern wurde, jeder IT-Weltkonzern wurde von Männern gegründet. Softwareentwicklung ist eine männliche Domäne.

Und nochmal die Wikipedia:

„Vor allem im Bereich einer unternehmerischen Selbstständigkeit im Informatikbereich, also bei Firmengründungen, zeigt sich ungenutztes weibliches Potential: Laut dem deutschen Startup Monitor sind zehn Prozent aller Startup-Gründer weiblich, bei den High-Tech-Gründungen liegt der Frauenanteil mit 13 % noch 10 Prozent niedriger als der Frauenanteil an allen Firmengründungen.[40] [41] Auch starten Frauengründungen im High-Tech-Sektor kleiner, zeigen weniger Innovation als neue Firmen von Männern und wachsen langsamer.[42]“

Eindeutiger wird schon schwierig.

Die Wortwahl ist entlarvend: „ungenutztes weibl. Potential“. http://www.zeit.de/2015/20/frauenquote-muellabfuhr-hamburg Hier haben wir Potential. Aber dann ist auch wieder nicht gut. Man muß was machen und warum keine Müllfrau? Hier haben wir mal ein paar Zahlen: http://www.boeckler.de/61858.htm und noch mehr: http://www.studienwahl.de/de/news/orientieren/frauen-und-maenneranteil-entspricht-geschlechterkl01905.htm. „Leicht selektive“ Wahrnehmung? Man kann natürlich auf eine andere naheliegende Frage kommen: Wie sieht es mit dem „ungenutzten männl. Potential aus“. Na möchte jemand mal über dieses Stöckchen springen?

Was wählen Frauen nach: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/09/PD16_328_217.html

„Im Gegensatz dazu waren in Deutschland die Anteile der Anfängerinnen in den Bereichen Erziehungswissenschaften (74 %), Gesundheit und Soziales (72 %) sowie Geisteswissenschaften und Kunst (68 %) besonders hoch. Im OECD-Mittel wiesen Erziehungswissenschaften mit 78 %, Gesundheit und Soziales mit 75 % sowie Geisteswissenschaften und Kunst mit 64 % ebenfalls die höchsten Frauenanteile unter den Anfängern im Tertiärbereich auf. Immer diese blöden Zahlen, wo sind die Quotenmänner? Wenn denn Frauen alles besser können warum scheint es mit der Erziehung nicht aufwärts zu gehen?

Gerade kommt aktuell von/bei Yahoo rein: http://www.golem.de/news/500-millionen-hack-yahoo-sparte-an-der-sicherheit-1609-123520.html


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Besitzer einer kleinen Softwarefirma. Vater von drei Kindern. Interessiert an: Lesen, Programmieren, PdV, Freiheit, Wirtschaft, Geld, SF, Fantasy, 'Österreichern', Wissenschaft Ungeeignet als: Politiker, Diplomat, Bürokrat.

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