Warum Regierungen das Geldsystem zerstören und welcher Weg aus der Krise führt

Unser Geldsystem ist chronisch canada goose black friday sale 2015 krank. Eine fundamentale Genesungskur ist unumgänglich. Für ein Herumdoktorn an den Symptomen ist es viel zu spät – das Übel muss an der Wurzel gepackt werden. Es gibt kein Geschenk der Natur an die Menschen; es sind die Menschen selbst, die den Wohlstand geschaffen haben – durch Geschicklichkeit, Arbeitsteilung und den Einsatz von Kapital, das durch Sparen gebildet wurde.

„Ökonomen wollen ein Geld, zu dem sie ihren theoretischen canada goose black friday sale Senf geben und sich als Experten aufspielen können. Zentralbanker wollen ein Geld, mit dem sie Liebkind bei den Mächtigen spielen und das sie beliebig manipulieren können. Und Politiker wollen ein Geld, das sie im großen Stil zu Zwecken des Stimmenkaufs und Machterhalts verschwenden und mit dem sie den Staat beliebig verschulden können. Außerdem wollen Politiker ein Geld, mit dem sie gigantische heimliche Steuern vermittels Inflation errichten, Imperien errichten und Kriege führen können. Alle wollen ungedecktes Papiergeld, also Falschgeld. Geld aber ist geronnene Lebenszeit. Warum, Bürger, lässt du dich unablässig deiner Lebenszeit berauben und sie von den Produzenten des staatlichen Falschgeldes vergeuden?“

Dieses Zitat von Roland Baader aus den Freiheitsfunken II könnte unser bestehendes Geldsystem treffender nicht beschreiben. Seit über einhundert Jahren haben Staaten mithilfe der Zentralbanken ein Falschgeldsystem geschaffen, das in keinster Weise noch auf echten Werten, auf Ersparnissen beruht, die zuvor auch tatsächlich erwirtschaftet wurden.

Unser staatsmonopolistisches Falschgeldsystem führt uns seit Jahrzehnten von einer Krise in die nächste Krise, viel Geld wird mit noch mehr Geld zugeschüttet – das Feuer soll mit Benzin gelöscht werden. Ludwig von Mises (1881 – 1973) als herausragender Vertreter der Österreichischen Schule hat die sich aus diesem Gebaren ergebenden Konsequenzen vor vielen Jahrzehnten klar und deutlich aufgezeigt – die Geschichte hat bewiesen, dass er vollkommen richtig lag.

Friedrich A. von Hayek (1899 – 1991)hat sich vehement für eine „Entnationalisierung des Geldes“ eingesetzt und somit der Monopolisierung des Geldes durch Staaten eindeutig eine klare Absage erteilt. Die Vertreter der Österreichischen Schule – hier sei auch an exponierter Stelle der brillante Ökonom und Historiker Murray Rothbard zu nennen – haben allesamt immer und immer wieder vor den negativen Folgen der ungedeckten Ausweitung der Geldmengen gewarnt. Da Sparsamkeit und Disziplin jedoch für Regierungen und den mit diesen engmaschig verknüpften Lobbygruppen Eigenschaften sind, die erschreckend niedrig im Kurs stehen, sehen wir uns heute einer Welt ausgesetzt, die im Schuldenmeer versinkt und eine Besserung ist nirgendwo in Sicht. Die Mittelschicht erodiert, die Altersvorsorge wird immer mehr zum Glücksspiel. Das Falschgeldsystem ermöglicht eine Umverteilung von Arm zu Reich, die Reallöhne schrumpfen auch durch die Inflationierung auf ein Niveau von vor über zwanzig Jahren.

Die PDV steht dafür ein, diesen Falschgeldsumpf trocken zu legen und das Monopol auf die Geldschöpfung durch die Zentralbanken in staatlichem Auftrag aufzuheben. Wir positionieren uns eindeutig für ein freies Marktgeld, für einen natürlichen Zins und für die freie Wahl der Menschen, welches Geld sie nutzen möchten, weil es ihnen den besten Dienst erweist. Sparsamkeit und Disziplin müssen sich wieder lohnen – der Illusion, dass Menschen durch den Vorgang des Gelddruckens reich werden, muss ein Ende gesetzt werden.

Wir befürworten eine Welt ohne ein von Regierungen, Lobbygruppen oder sonstigen Akteuren aufoktroyiertes und zwangsweise eingeführtes Geldsystem, welches nur diesen Gruppen zuträglich ist. Der Arbeitsertrag der Menschen soll diesen wieder selbst zugute kommen und nicht denen, die daran keinen Anteil haben. Wir wollen, dass die Menschen selbstbestimmt und eigenverantwortlich agieren und sich aus dem Korsett der Bevormundung und Maßregelung befreien können.

Dies alles ist möglich – wenn ein Jeder selber darüber entscheiden kann, welchem Geld er verdientes Vertrauen schenken möchte.


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3 Kommentare

  • Antworten Juni 30, 2014

    FDominicus

    Wie oft und wie lange wird es dauern? Wieviele Bits werden wohl für das Speichern benutzt werden und wieviele zig Mrd werden wohl noch erzeugt werden?
    Immer noch glaube ich, daß nicht einmal 10 % dieses Betrugsystem verstanden und durchschaut haben. Es gibt da löblcihe Ausnahmen (aktuelle von heute: http://www.freiewelt.net/von-der-zerstorerischen-kraft-der-staatlichen-geldpolitik-10035116/) , zig Artikel von Susanne und anderen PdVlern, jede Menge Bücher von von Mises, Hayek etc und dennoch ist der Glaube an die Wohltat des staatlichen Zahlungsmittels ungebrochen. Es ist leider eine Meilenstein der Armseligkeit oder gar Dummheit der Menschen…..

  • Antworten Juni 22, 2014

    Rostalski

    Lieber Herr Liante,

    Immer dran denken: Wer verstehen will, wie beispielsweise ein Krimineller denkt, muss sich in ihn hineinversetzen können. Wer sagt, die Politiker machen schlechte Arbeit, sollte sich zuerst fragen, woran Politiker selbst das messen. Messen sie es danach, wieviel Macht sie für sich und ihre Unterstützer anhäufen, wie groß die Geldströme sind, die sie in ihre Haushalte und Nebenhaushalte leiten, wie wichtig sie sich für die Bürger machen, dann machen sie eine hervorragende Arbeit.

    Ich sehe daher einen großen Interessenkonflikt zwischen Politikern und Bürgern. Eine Art Win-Lose-Situation.

    Die Politiker, die wir vermutlich beide gerne im Amt sehen würden, also Politiker, die Bürger lieben oder zumindest als gleichwertige, eigenständige, erwachsene, vernunftbegabte Wesen anerkennen, haben meist besseres zu tun, als sich in einen schmutzigen, nahezu aussichtslosen Machtkampf zu begeben (PDV-Politiker und Politiker des liberalen Aufbruchs mal ausgenommen). Die finden wir nicht in der Politik. Mal ehrlich, was soll Frau Kablitz mit Macht über andere Menschen? Die würde die gleich wieder den Menschen zurückgeben wollen (und die geben sie danach wieder einem Wichtigtuer). Ich stelle mir da immer einen Rennfahrer vor, der siegen will, um diese gefährliche Raserei abschaffen zu können.

  • Antworten Juni 20, 2014

    Marcel Liante

    Wer (nach Hayek) eine „Entnationalisierung des Geldes“ fordert, kommt um eine „Entnationalisierung der Nation“ nicht herum.

    Wer bei der WM sieht, mit wie viel Emotion sich die Menschen zu ihrem „Land“ bekennen, weiß, dass es schwer wird, sie zu überzeugen, dass sie das wichtige Thema „Geld“ dem „Markt“ überlassen sollen. Ein linker oder rechter Politiker hat ein Leichtes, dort anzusetzen, weil Emotionen im Spiel sind. Ein Libertärer hingegen kann nur von „Interesse“ sprechen. Obwohl es den Kern eines guten Menschen, der eben nicht nach Herkunft, Aussehen oder kulturellem Hintergrund im Alltag entscheidet, besser trifft, klingt es gegen Ausdrücke wie „Solidargemeinschaft“ oder „Schicksalsgemeinschaft“ nicht nur langweilig, es „entvölkert“ ja auch auf gewisse Art. Man muss also loslassen können und so ein Stück „seiner“ Kultur und „seiner“ Geschichte ins Ungewisse entlassen. Dies heißt aber nicht, dass man dafür nichts zurück bekommt. Erstens wird so, wie im Spot der wunderbaren PDV gezeigt, ein moralisch vertretbares und ökonomisch sinnvolles Geldsystem möglich. Zweitens wird so die „eine Welt“, von der die Linken immer reden, möglich. Ich würde es eine Welt der „fließenden Übergänge“ nennen. Genau wie eine Sprache eben nicht bei einer Landesgrenze aufhört, sondern über diese hinweg zu fliegen vermag und sich außerdem in verschiedenen Dialekten von Ort zu Ort entwickelt. Wieso soll es mit Mitgefühl oder Solidarität anders sein? Eine Landesgrenze kann nur gut sein, wenn die Menschen das Gefühl haben, dass diese gerechtfertigt ist und gut verwaltet wird. Ich kenne niemanden, der mit der Arbeit der Politiker auch nur annähernd zufrieden ist. Dies deswegen, nicht weil man über irgendwen schimpfen muss, sondern weil sie wirklich schlechte Arbeit machen.

    Wenn Andrea Nahles einen Mindestlohn für ganz Deutschland fordert, sollte man sie fragen, warum sie die Belgier von dieser tollen Idee ausschließen will. Fordert sie daraufhin einen EU-weiten Mindestlohn, sollte man sie fragen, warum sie sich gegenüber den Südamerikanern keine Solidarität zeigt. Fordert sie dann einen Mindestlohn für die ganze Welt, können wir sie einweisen lassen. Für das Geldsystem gilt das Gleiche.

    „Wenn Du jemanden liebst, dann lasse ihn frei“ — Wenn die deutschen Politiker uns lieben, dann sollen sie uns endlich die Handschellen des Zwangsmonopolgeldes abnehmen und uns die Freiheit (des Handelns – im doppelten Sinn) entlassen.

    Mindestens müssen wir uns die Freiheit des Geldsystems holen. Ob der Euro dann abgeschafft wird oder sich (durch Konkurrenz eines besseren Geldsystems) i

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